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Gründungssatzung des Fußball-Fördervereins TSG Solnhofen 1998 e.V.

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Fußball-Förderverein TSG Solnhofen 1998 e.V.

  2. Er hat seinen Sitz in Solnhofen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ansbach eingetragen.

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 2 Vereinszweck

  1. Vereinszweck ist die ideelle und finanzielle Förderung und Unterstützung des Fußballsports in der TSG Solnhofen 1912 e.V. und in der Juniorenfördergemeinschaft (JFG) Mittleres Altmühltal e.V., zu dessen Stammvereinen die TSG Solnhofen 1912 e.V. gehört.

  2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch

    • die Erhebung von Beiträgen und Umlagen

    • die Beschaffung von Mitteln und Spenden, unter anderem bei Wettkämpfen, Veranstaltungen, Messen und direkte Absprachen von Firmen und Personen

    • die Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit und Werbung aller Art für den Verein

    • sonstige Zuwendungen

      Bei der Förderung von Baumaßnahmen kann auch die unentgeltliche Hilfe und Unterstützung Satzungszweck sein.

  3. Die Förderung kann durch zweckgebundene Weitergabe von Vereinsmitteln an die in Abs. 1 genanntenVereine , aber auch dadurch erfolgen, dass der Verein unmittelbar selbst die Kosten für Sportausrüstung, Wettkämpfe, Trainingslager sowie sonstige sportliche Aktivitäten zur Förderung des Fußballsports usw. übernimmt und trägt.

  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  5. Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

  6. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und – in ihrer Eigenschaft als Mitglieder – auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Durch Beschluss des Vorstandes ist aber Aufwendungsersatz im Rahmen der steuerlichen Vorschriften möglich.

    (6a) Ehrenamtspauschale, Entgeltliche Tätigkeit

    1. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

    2. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit (siehe a) trifft der Vorstand.

      Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

    3. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

  7. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

  8. Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

§ 3 Steuerbegünstigung (Gemeinnützigkeit)

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§ 51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung. Er ist ein Förderverein i.S. von § 58 Nr. 1 AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung des steuerbegünstigten Zwecks der in § 2 Abs. 1 der Satzung genannten gemeinnützigen Körperschaften verwendet

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können volljährige natürliche Personen, juristiche Personen und Personengesellschaften werden. Nicht natürliche Personen werden durch ihre gesetzlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten vertreten.

    Jedes Mitglied hat nur eine Stimme.

  2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Er kann durch einstimmigen Beschluss auch Mitglieder aufnehmen, die in Abs. 1 nicht genannt sind.

§ 4a Datenschutz

  1. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein persönliche Daten nach dem Muster des Aufnahmeantrages auf. Diese Informationen werden in vereinseigenen EDV-Systemen gespeichert.

    Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

  2. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.

  3. Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können personenbezogene Daten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung.

  4. Zur Wahrnehmung der satzungsgemäßen Rechte gewährt der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.

  5. Beim Austritt werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Streichung der Mitgliedschaft.

  2. Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.

  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstößt.

    Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Vor dem Beschluss über den Ausschluss ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

    Der Beschluss des Ausschlusses ist dem Betroffenen durch den Vorstand bekanntzugeben.

  4. Eine Streichung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn das Mitglied trotz

zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Schatzmeister mit der Zahlung der Beiträge im Rückstand ist. Die Streichung kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf die Streichung zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

§ 6 Beiträge

  1. Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Jahresbeiträge. Er kann Umlagen und Aufnahmegebühren (= außerordentliche Beiträge) festlegen.

  2. Über die Höhe und Fälligkeit von Beiträgen, Umlagen und Aufnahmegebühren beschließt die Mitgliederversammlung.

  3. Beiträge im Sinne des Absatzes 1 werden durch Bankeinzug erhoben. Jedes Mitglied ist dafür verantwortlich, dass dem Schatzmeister seine aktuellen Bankdaten vorliegen.

  4. Beiträge sind keine Spenden.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vereinsvorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und dem aktuellen Fußball-Abteilungsleiter der TSG Solnhofen 1912 e.V.

    Der Vereinsvorsitzende kann nicht gleichzeitig Vereinskassier sein. Ansonsten ist Personalunion zulässig.

  2. Der Vereinsvorsitzende vertritt den Verein allein, der Schatzmeister und der Schriftführer vertreten ihn gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der Schatzmeister und der Schriftführer zur Vertretung des Vereinsvorsitzenden nur im Fall seiner Verhinderung berechtigt sind.

  3. Der Vorstand (Ausnahme: Fußball-Abteilungsleiter der TSG Solnhofen 1912 e.V.) wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.

    Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer gewählt ist.

  4. Wiederwahl ist unbegrenzt möglich.

  5. Kann durch die Mitgliederversammlung kein rechtsfähiger Vorstand gewählt werden, so hat der zuletzt bestehende Vorstand die Aufgabe, dies umgehend dem zuständigen Registergericht anzuzeigen.

  6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist unter Beachtung des Absatzes 1 für den Rest der Amtszeit vom Vorstand ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen oder der freiwerdende Arbeitsbereich von einem amtierenden Vorstandsmitglied zu übernehmen.

  7. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Sie regelt die Aufgaben und grenzt die Arbeitsbereiche der Vorstandsmitglieder voneinander ab.

  8. Der Vorstand bestimmt die Richtlinien der Vereinspolitik und entscheidet in allen Angelegenheiten, die keinem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, erledigt selbständig die Angelegenheiten der laufenden Verwaltung und führt die Vereinsgeschäfte.

  9. Der Vorstand ist berechtigt, Arbeitsverhältnisse zu begründen und zu beenden. Der Vorstand entscheidet in allen Personalangelegenheiten.

  10. Eine Vorstandssitzung kann vom Vereinsvorsitzenden oder von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern einberufen werden. Es genügt, wenn die Einladung rechtzeitig elektronisch an die mitgeteilten E-Mail-Adressen der Vorstandsmitglieder erfolgt.

    Sitzungen werden nach Bedarf mit einwöchiger Ladungsfrist oder, wenn es das Vereinsinteresse verlangt oder die Dringlichkeit vom Vorstand festgestellt wird, ohne Ladungsfrist anberaumt.

    Der vorherigen Angabe einer Tagesordnung bedarf es nicht.

    § 9 Abs. 7 und 12 gelten entsprechend mit der Maßgabe, dass eine geheime Abstimmung dann erfolgt, wenn dies von einem der anwesenden Vorstandsmitglieder beantragt wird.

  11. Abweichend von Abs. 10 können Vorstandssitzungen auch per E-Mail oder virtuell (online) durchgeführt werden, wenn dazu vorher eine Einladung per E-Mail an die mitgeteilten E-Mail-Adressen erfolgt ist und sich alle Vorstandsmitglieder an der Abstimmung durch Zustimmung, Ablehnung oder Enthaltung beteiligen. Satz 1 gilt nicht, wenn ein Vorstandsmitglied eine geheime Abstimmung beantragt.

  12. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist (Ausnahme: siehe Abs. 11).

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung.

  2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet einmal im Jahr statt.

  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zehn Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

    1. der Vorstand beschließt oder

    2. ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt.

  4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie geschieht durch Aushang im Vereinskasten der TSG Solnhofen 1912 e.V. am Sportheim und in der Senefelderstraße.

    Zwischen dem Tag der Einberufung (Aushang) und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 10 Tagen liegen.

  5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese soll folgende Punkte enthalten:

    1. Bericht des Vorstands,

    2. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,

    3. Entlastung des Vorstands und, soweit dies erforderlich ist,

    4. Wahl aa) des Vorstands und

      bb)der beiden Kassenprüfer (Revisoren),

    5. Satzungsänderungen,

    6. Beschlussfassung über vorliegende Anträge,

    7. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und außerordentlichen Beiträge.

      Die Mitgliederversammlung ist für die Angelegenheiten dieser Tagesordnung zuständig.

  6. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung beschlussfähig.

  7. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag oder Wahlvorschlag abgelehnt.

  8. Satzungsänderungen, An- und Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, können nur mit Mehrheit von Zweidritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

  9. Anträge können gestellt werden:

    1. von den Mitgliedern,

    2. vom Vorstand,

    3. von dritten Personen über den Vorstand.

  10. Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 3 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, dass die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird.

    Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nicht als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden.

  11. Bei Wahlen bestimmt die Versammlung aus ihrer Mitte mindestens drei Personen zum Wahlvorstand. Der Wahlvorstand bestimmt einen Vorsitzenden, der für die Dauer der Wahlhandlungen die Mitgliederversammlung leitet.

  12. Die Abstimmung erfolgt per Akklamation.

Geheim abgestimmt wird nur, wenn dies mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder beantragen oder für ein Vorstandsamt mehr als eine Person zur Wahl steht.

§ 10 Kassenprüfung

  1. Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählten zwei Prüfer (Revisoren) überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der Ausgaben. Eine Überprüfung hat einmal im Jahr zu erfolgen.

  2. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vereinskassiers.

§ 11 Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Bei E-Mail-Beschlüssen (§ 8 Abs. 10) genügt die Aufbewahrung der E-Mails.

§ 12 Auflösung des Vereins, Umwandlung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt

    „Auflösung des Vereins“ stehen.

  2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

    1. der Vorstand mit einer Mehrheit von Dreivierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder

    2. von Dreivierteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Wird dieses Quorum in der ersten Versammlung nicht erreicht, so besteht in der Folgeversammlung Beschlussfähigkeit ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder.

  4. Zur Auflösung des Vereins ist die Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

  5. Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.

  6. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die TSG Solnhofen 1912 e.V., die das Vermögen unmittelbar und ausschließich zur Förderung und Pflege des Sports im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

    Sollte die TSG Solnhofen 1912 e.V. zu diesem Zeitpunkt nicht als gemeinnützig anerkannt sein, fällt das Vermögen an die Gemeinde Solnhofen, die das Vermögen ebenfalls zur unmittelbaren und ausschließlichen Förderung des Sports zu verwenden hat.

  7. Sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht, gelten für die Umwandlung des Vereins die Absätze 1 bis 3 entsprechend.

§ 13 Ermächtigung

Der Vorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen der Satzung, notwendige Änderungen oder Ergänzungen, die zum Erlangen oder der Erhaltung der Gemeinnützigkeit und Eintragungsfähigkeit ins Vereinsregister erforderlich sind, und solche Änderungen, die behördlich angeordnet werden, selbständig vorzunehmen.

§ 14 Inkrafttreten, Schlussbestimmungen

  1. Diese Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 21.11.2014 beschlossen und tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister, frühestens aber am 01.01.2015, in Kraft.

  2. Das Vermögen des seit 1998 bestehenden Fußball-Förderkreises TSG Solnhofen wird vom Förderverein übernommen. Schulden sind nicht vorhanden, so dass nur positives Vermögen übergeht.

    Übertragen wird auch der Mitgliederbestand des Fußball-Förderkreises TSG Solnhofen mit Stand 31.12.2014 . Der Fußball-Förderkreis wird noch im Dezember 2014 einen entsprechenden Beschluss fassen.

    Die bisherigen Mitglieder des Fußball-Förderkreises entrichten ihre Mitgliedsbeiträge per Dauerauftrag, der jederzeit widerrufen werden kann. Dies soll weiter so laufen mit der Maßgabe, dass ohne Rücksicht auf die Bezeichnung für die Differenz zwischen dem gültigen Mitgliedsbeitrag des Fördervereins und dem tatsächlich überwiesenen Geldbetrag eine Spendenbescheinigung ausgestellt wird.

  3. Der Gebrauch der männlichen Schreibweise ist keine Wertung. Selbstverständlich und willkommen ist, dass alle Ämter auch von weiblichen Personen übernommen werden können und auch sollen.

Gründungssatzung vom 21.11.2014 mit Änderung gem. Protokoll vom 20.12.2014 (= Streichung § 10 "Aufgaben des Schatzmeisters" und Klarstellung zu § 9)

Solnhofen, den 20.12.2014 (Ort und Tag der Änderung)